Anfrage von MdL Hartung wegen ICE-Halte in Weimar: Landesregierung kann nichts machen…,

…die Bundesregierung schon. – Appell an MdB Tillmann (CDU)

von Pierre C. Deason-Tomory

Die Thüringer Landesregierung kann wegen der reduzierten ICE-Halte in Weimar nichts unternehmen, die Bundesregierung ist am Zug. Das hat die Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage des Weimarer Landtagsabgeordneten Dr. Thomas Hartung ergeben. Darin heißt es, die Länder könnten bei der DB Fernverkehr AG keine konkrete Verkehrsangebote erzwingen. Lediglich der Bund habe eine Gemeinwohlverpflichtung für den Schienenpersonenfernverkehr gemäß Artikel 87e Abs. 4 des Grundgesetzes. Insofern, so die Antwort der Landesregierung wörtlich, könne der Bund einen entsprechenden Einfluss ausüben.

Der Landtags-Abgeordnete Hartung verweist in einer Mitteilung vom 22. Februar auf die gemeinsamen Aktionen Weimarer Persönlichkeiten und Institutionen gegen das Abhängen Weimars vom Fernverkehr der Deutsche Bahn. In diesem Zusammenhang appelliert Hartung an die Weimarer Bundestagsabgeordnete Antje Tillmann, die Mitglied der Regierungsfraktion der CDU ist, bei der Bundesregierung Partei für die Interessen der Stadt zu ergreifen. (weiterlesen …)


Freiwillig oder mit Zwang: Weimars MdL Hartung und Oberbürgermeister Wolf erwarten Hilfe der Landesregierung für das Deutsche Nationaltheater

von Pierre C. Deason-Tomory

Die Thüringer Landesregierung muss eine ausreichende Finanzierung des Deutschen Nationaltheaters absichern – mit mehr Geld und per Gesetz.
Diese Forderung haben der Weimarer Landtagsabgeordnete Thomas Hartung und Oberbürgereister Stefan Wolf auf einer Diskussionsveranstaltung am Dienstag abend aufgestellt. Beide betonten ihre Hoffnung, dass eine Lösung auf freiwilliger Basis gefunden werden kann, mit der sich die theaterfreien Landkreise an der Finanzierung der Thüringer Theater beteiligen.

Wenn eine freiwillige finanzielle Beteiligung zum Beispiel des Weimarer Landes am DNT in Weimar nicht erreicht werden könne, so Hartung und Wolf übereinstimmend, dann müsse die Landesregierung ihre Beteiligung gesetzlich regeln. (weiterlesen …)


Öffentliche Diskussion mit MdL Hartung und Oberbürgermeister Wolf: Hat das Weimarer Nationaltheater eine Zukunft – und wer bezahlt?

(pd) Die Thüringer Landesregierung verhandelt derzeit mit Städten und Landkreisen über die künftige Finanzierung der Theater im Land. Im Fokus: Das Deutsche Nationaltheater in Weimar. Hier fehlt das Geld für die lange verdiente Tariferhöhung 2011, für künftige Neuproduktionen und die dringend nötige Sanierung der maroden Technik.

Wer soll das bezahlen? Wie soll das Weimarer Theater künftig weitermachen?

Werden die Nachbarlandkreise und die Landesregierung dem Weimarer Staatstheater helfen?

Darüber diskutiert der Weimarer Landtagsabgeordnete Dr. Thomas Hartung mit Oberbürgermeister Stefan Wolf und allen interessierten Weimarern

am Dienstag, den 15. Februar 2011

um 19:30 Uhr

im mon ami am Goetheplatz / Saalcafè

Moderation: Sven Steinbrück (SPD Weimar)

Der Eintritt ist frei.


Weimar muss kreisfrei bleiben! MdL Hartung kritisiert Linksparteivorschläge zu einer Kreisgebietsreform

(pd) Der Weimarer Landtagsabgeordnete Dr. Thomas Hartung hat am Freitag die Ideen der Linkspartei zu einer Kreisgebietsreform kritisiert. Die Vorstellung, dass ein Großkreis aus zwei jetzt kreisfreien Städten und drei Landkreisen um Jena herum auch nur annähernd in einer Liga spielen könnte, wie ein „Westkreis“ aus dem Unstrut-Hainich-Kreis, Eisenach und dem halben Wartburgkreis, sei unsinnig.

Man könne nicht davon ausgehen, dass eine einfache Kreisangehörige Stadt Weimar neben einer übermächtigen Kreisstadt Jena ihre derzeitige Funktion eines kulturellen Zentrums mit überregionaler Bedeutung erhalten könne. Er als in Weimar geborener und direkt gewählter Landtags-Abgeordneter werde alles dafür tun, um die Kreisfreiheit Weimars zu erhalten und Weimar wirtschaftlich lebensfähig zu halten. Die Stadt sollte zuerst über eine Eingemeindung umliegender Gemeinden diskutieren, bevor man darüber nachdenke, die Kreisfreiheit aufzugeben.