von Pierre C. Deason-Tomory
Was treiben die sogenannten Sozialfahnder in Thüringen wirklich? Diese und andere Fragen hatte Weimars Landtagsabgeordneter Dr. Thomas Hartung im Dezember an die Landesregierung gerichtet. Die Antworten der Landesregierung, die jetzt veröffentlicht worden sind, belegen, dass die ARGE Weimar/Apolda gleich mehrfach auf Anfragen der „neuen linken“ im Stadtrat falsche Angaben gemacht hat.
Hartung wollte vom Wirtschaftsministerium wissen, wieviele Sozialfahnder in Weimar beschäftigt werden. Die ARGE Weimar/Apolda hatte zuvor zwei mal im Weimarer Stadtrat erklärt, es seien nur zwei „Außendienst-Mitarbeiter“. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums sind es 2010 aber drei Mitarbeiter gewesen, genau: 2,8 Planstellen. Damit nicht genug: Bezogen auf die Anzahl der Leistungsempfänger hatten Weimar & Weimarer Land die meisten Sozialfahnder pro Leistungsempfänger in ganz Thüringen, zum Beispiel mehr als doppelt so viele wie in Erfurt. Hartung wird beim ARGE-Nachfolger, dem Jobcenter Weimar, nachhaken, warum das so ist: „Sind die Weimarer tatsächlich überdurchschnittlich fleißige Sozialbetrüger?“ (weiterlesen …)