Mehr Gesundheit – weniger Bürokratie

Hartungs Vorschläge gegen den Ärztemangel

von Pierre C. Deason-Tomory

Der Weimarer Landtagsabgeordnete Dr. Thomas Hartung hat am Mittwoch seine Vorstellung zur Bekämpfung des Ärztemangels in Thüringen vorgestellt. Der Kerngedanke: Ja, in den ländlichen Gegenden droht tatsächlich ein Ärztemangel. Und durch die zunehmende Überalterung der Bevölkerung wird der Bedarf an medzinischer Grundversorgung weiter steigen. Hartungs Gegen-Rezept: Mit Hilfe von Behandlungen in Krankenhäusern könnte der Ärztemangel ausgeglichen werden. Und Ärzte sollten wieder mehr Zeit mit Behandlung und weniger mit Abrechnungen verbringen.

Hartungs Vorstoß ist in den Medien ausführlich behandelt worden. Die Thüringische Landeszeitung brachte heute einen ausführlichen Artikel darüber:

http://www.tlz.de/startseite/detail/-/specific/Behandlung-in-Kliniken-soll-Aerztemangel-ausgleichen-717025975).

In derselben Ausgabe kommentiert der Parlamentskorrespondtent der TLZ, Elmar Otto, Hartungs Vorschläge mit den Worten

„Die Thüringer Linke dürfte sich jetzt noch ärgern, dass sie Thomas Hartung nicht halten konnte. Denn der zur SPD-Landtagsfraktion übergelaufene – noch parteilose – Weimarer ist ein Experte auf seinem Gebiet. Mit Herzblut für den selbst erlernten Beruf des Mediziners und dabei ohne ideologische Scheuklappe setzt er sich für die Reform des Gesundheitswesens ein. (…)“