Aus dem Landtag: Hartung schickt die FDP zur Post

Unruhe in den FDP-Reihen, große Heiterkeit woanders im Plenum löste am Donnerstag ein Redebeitrag von Thomas Hartung aus.

von Pierre C. Deason Tomory

Der Gesundheits-Sprecher der Sozialdemokraten äußerte sich zu einem Antrag der FDP, der erreichen sollte, die „Versorgungslücken in der gesetzlichen Krankenversicherungen“ zu schließen und die „Mundgesundheit für Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderung“ zu verbessern.

Konkret: Die FDP wollte die Landesregierung damit beauftragen, im Bundesrat Verbesserung bei den gesetzlichen Leistungen für die Krankenversicherten zu verlangen. Hartungs Reaktion im Landtag: Die FDP fordere dies „völlig zu Recht“ – nur, warum sagen die Thüringer Liberalen das nicht einfach ihrem FDP-Bundesgesundheitsminister Bahr, der dafür – im Gegensatz zur Erfurter Landesregierung – tatsächlich zuständig ist?

Der SPD-Abgeordnete nutzte seine Rede für einen Rundumschlag über dreieinhalb Jahre FDP-Gesundheits-Politik. Und gab seinen liberalen Landtagskollegen am Ende noch einen Brief an den Berliner FDP-Minister mit: Im Umschlag der behandelte Antrag. „Ich bin da recht zuversichtlichtlich, dass das ankommt, denn das können die schon seit über 400 Jahren.“

Den Redebeitrag finden Sie hier (pdf)

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