E-Werk bleibt E-Werk und andere gute Nachrichten

Dr. Thomas Hartung, Fraktionskollege Matthias Hey und Oberbürgermeister Stefan Wolf berichten über die Perspektiven der Weimarer Kultur

von Pierre C. Deason-Tomory

Gut besucht, d.h. bis auf den letzten Platz besetzt, war die Veranstaltung „Hartung berichtet aus dem Landtag“ am Donnerstag in seinem Wahlkreisbüro. Der Weimarer Abgeordnete Hartung und sein Fraktionskollege Matthias Hey erzählten den Besuchern, wie sie in der Landesregierung den Kulturlastenausgleich durchgesetzt haben und was das für Folgen haben wird.

Durch diesen Ausgleich erhält Weimar künftig mehr Geld vom Land, in 2013 zwischen 500.000 Euro und einer Million, weil die Stadt besonders große Teile ihres Budgets für Kultur ausgibt. Der Einladung Hartungs waren über 20 interessierte Bürger und einige Kulturschaffende gefolgt, die das Gehörte sichtlich erfreut zur Kenntnis nahmen und an konkreten Details diskutierten.

Zu einiger Irritation des Lokalredakteurs einer Weimarer Zeitung, dessen tendenziöse Berichterstattung Legende ist und der in seinem Beitrag mühevoll nach Haaren in der Suppe suchte:

„Kino statt Luxuswohnungen auf dem Weimarer E-Werk-Gelände: OB Stefan Wolf (SPD) hat sich in einer Diskussionsrunde am Donnerstagabend, 17. Januar, klar zum Lichthauskino bekannt. Das war so nicht zu erwarten: OB Stefan Wolf (SPD) hat sich in einer Diskussionsrunde am Donnerstagabend, 17. Januar, klar zum Lichthauskino auf dem E-Werk-Gelände bekannt. Dieser alternative Ort für Kultur, Kunst und Kreative soll langfristig erhalten bleiben. (…) Wolf sprach sich am Donnerstagabend, 17. Januar, explizit gegen Luxuswohnungen aus, wenngleich Wohnraum, Gewerbeflächen und zunehmend auch Büroflächen in Weimar knapp würden. (…) Weimars Oberbürgermeister war Gast einer Diskussionsrunde, zu der der SPD-Landtagsabgeordnete Thomas Hartung eingeladen hatte. Weimars Kultur: Wer profitiert – und wer bezahlt’s? Und wie soll es in Zukunft weitergehen? Wenngleich die Runde, die mit dem Finanzexperten der SPD-Landtagsfraktion, Matthias Hey komplettiert wurde, viele Antworten schuldig blieb, feierten sich die Sozialdemokraten zunächst einmal selbst. So sei es der Verdienst der SPD, wenn Kommunen mit besonderen Kulturaufwändungen künftig mehr Geld bekämen. (…)“

(Aus einem Artikel der Thüringischen Landeszeitung vom 19. Januar; der ganze Artikel kann leider nicht verlinkt werden)

Am Rande besprochen wurden auf der Veranstaltung die Streich-Vorschläge des Grünen-Abgeordneten Carsten Meyer (ebenfalls aus Weimar), der mit seinen Haushaltsanträgen im Landtag ausgerechnet bei den Landeszuschüssen für Weimar sparen will.

(siehe weiter unten: http://thomas-hartung.info/neue-liste-der-grausamkeiten/)

Seine Streichliste noch einmal verteidigt hat Meyer am Dienstag auf Radio LOTTE Weimar:

(http://www.radio-lotte.de/nachricht/23688)

Der nächste Bericht Hartungs aus dem Landtag ist für den 14. März geplant, zum Thema „Gebietsreform und Weimars Kreisfreiheit“.

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