Finanzklemme beim Jobcenter

Stadtverwaltung übernimmt SPD-Antrag, um rätselhaftes Finanzloch beim Jobcenter Weimar aufzuklären

(pd) Auf der Stadtratssitzung im September hatte die Sozialdemokraten die Stadtverwaltung damit beauftragt, herauszufinden, wie es in der Jahresmitte zu den finanziellen Engpässen beim Jobcenter kommen konnte (siehe auch die Titelstory der Weimarer SPD-Zeitung Goetheplatz 9B, rechts auf dieser Homepage verlinkt). Das tut die Verwaltung  nach einem Bericht in der heutigen Ausgabe der Thüringer Allgemeine auch:

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Kleine hat Termin beim Jobcenter

 

Bürgermeister soll die Lage klären

Weimar Bürgermeister Peter Kleine trifft sich Ende nächster Woche mit der Leiterin des Weimarer Jobcenters, Marion Pommert. Hintergrund ist ein Bericht, den die Stadtverwaltung demnächst im Stadtrat vorlegen muss. Das bestätigte Rathaus-Sprecher Ralf Finke auf Nachfrage unserer Zeitung. Die SPD-Fraktion hatte zuletzt den Antrag „Finanzklemme im Jobcenter Weimar“ eingebracht. Dieser wurde nicht in die Ausschüsse verwiesen, wie wir gestern versehentlich berichteten. Vielmehr hat ihn OB Stefan Wolf (SPD) für die Verwaltung übernommen. Diese muss nun den Finanzproblemen im Jobcenter, das sie mit der Arbeitsagentur betreibt, auf den Grund gehen. Zudem soll sie darstellen, wie sie dazu beitragen will, Engpässe künftig zu vermeiden.

Dazu erarbeitet das Jobcenter einen Bericht, so der Rathaus-Sprecher. Diesen will Bürgermeister Peter Kleine dann mit Marion Pommert besprechen. Die Stadträte schließlich würden dann spätestens bis zum 6. November Auskunft erhalten.

(Thüringer Allgemeine, Ausgabe Weimar, Mittwoch, 9. Oktober 2013)

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