Gästebuch

Ich würde mich sehr freuen, von Ihnen zu hören. Egal, ob Sie mich unterstützen oder kritisieren möchten.
Zögern Sie nicht, melden Sie sich!

21 Einträge im “Gästebuch”

  1. Am Mittwoch als der Infekt aufgetreten ist war kein
    Hausarzt mehr zur Verfügung . Das es plötzlich der Maßen
    verschlechtert hat wurden sie angerufen mir zu helfen.
    außer dem besucht uns ansonsten unser Hausärztin .
    Sie war zu dem Zeitpunkt nicht mehr zu erreichen ,da sie
    nur bis Mittags 12.00 Uhr erreichbar ist. Also ist Ihr
    Geschreibsel bla,bla. Rufe nicht umsonst Kassenärztliche
    Bereitschaft Ökonomie hin oder her. Hatte zu dem Zeitpunkt
    38,9 starke Kopfschmerzen und erbrechen mit schleim Absonderung.

  2. Am Mittwoch als der Infekt aufgetreten ist war kein
    Hausarzt mehr zur Verfügung . Das es plötzlich der Maßen
    verschlechtert hat wurden sie angerufen mir zu helfen.
    außer dem besucht uns ansonsten unser Hausärztin .
    Sie war zu dem Zeitpunkt nicht mehr zu erreichen ,da sie
    nur bis Mittags 12.00 Uhr erreichbar ist. Also ist Ihr
    Geschreibsel bla,bla. Rufe nicht umsonst Kassenärztliche
    Bereitschaft Ökonomie hin oder her. Hatte zu dem Zeitpunkt
    38,9 starke Kopfschmerzen und erbrechen mit schleim Absonderung.

  3. @Jürgen

    Ich habe lange nachgedacht, ob ich antworte, aber ich kann, auch wenn ich nicht weiß, ob Sie meine Antwort überhaupt lesen, Ihre Sätze so nicht stehen lassen.

    Ihr Satz

    Wegen einen Husten zu einem Patienten zu fahren
    dürfte wohl auch ihre Pflicht sein.

    offenbart das ganze Dilemma. Ich bin im kassenärztlichen Notfalldienst tätig, das bedeutet, ich bin eigentlich ausschließlich für Notfälle zuständig. Was ein Notfall ist, entscheiden doch nicht Sie! dafür gibt es Definitionen, wie diese:

    Ein Notfall ist ein plötzlich eintretendes Ereignis, dass umgehen, spätestens in 6 Stunden, eine medizinische Behandlung erfordert.

    Gehört jeder Patient mit Husten dazu? Wohl nicht. Fast jeder Patient, der wegen Husten, und ich bleibe bei dem von Ihnen gewählten Beispiel, den Notdienst ruft, hat vorher mehrere Werktage verstreichen lassen, ohne den Hausarzt aufzusuchen. Damit ist er kein Notfall mehr. Und er selbersieht sich offenbar nicht als Notfall, sonst hätte er umgehend seinen Hausarzt aufgesucht. Es ist also mitnichten meine Pflicht, jeden Patienten mit Husten z. B. Nachts aufzusuchen.

    Warum erkläre ich Ihnen das? Weil Sie sich offenkundig nicht der Folgen des leichtfertigen Umgangs mit dem Notdienst bewusst sind. Ich fange mal bei der Ökonomie an. Jeder Notfallpatient kostet seine Kasse rund 100€ mehr, als wäre er zum Hausarzt gegangen. Mindestens 90% der von mir behandelten Patienten sind keine Notfälle. Sie hätten schon zum Hausarzt gehen können, taten es aber nicht aus Leichtsinn, Bequemlichkeit oder weswegen auch sonst. Das sind allein bei mir pro Jahr 1.500 Patienten. Also unnötige Kosten von 150.000€. Nur um vorzubeugen, die bekomme nicht ich, davon wird das Notdienstsystem organisiert. Für ganz Weimar sind das wenigstens 750.000€. Zähle ich noch die ebenso sinnlos ausgelösten Rettungsdiensteinsätze hinzu, die jeder mit 500€ zu Buche schlagen, und die unnötig in den Notaufnahmen vorstelligen Patienten, so komme ich nur für Weimar auf 1,5 Millionen Euro unnötige Mehrkosten. Auf Thüringen hochgerechnet sind wir bei 30 Millionen. Ungefähr. Kann auch mehr sein.

    Das mag ihnen ja egal sein, was sind schon die paar Zehntel Prozent Zusatzbeitrag. Aber wenn auf 10 Patienten im System 9 kommen, die da nicht hingehören, muss der eine länger warten als notwendig. Deshalb sehe ich im Dienst schon lange keine Koliken, zu denen ich früher oft gefahren bin, weil die eben nicht warten können, bis ich drei Leute behandelt habe, die irgendwas seit einer Woche mit sich rumschleppen und gerade jetzt meinen, sie müssten den Notdienst bemühen. In der Notaufnahme wartet man Stunden, weil sie zu läuft mit fehlgeleiteten Leuten.

    Das mag Ihnen jetzt alles arrogant vorkommen, aber das ist mir relativ egal. Ich werde nicht aufhören, Missbrauch auch Missbrauch zu nennen. Und was Ihren Protest gegen Lügenbolt angeht, ich kann mich nicht erinnern, dieses Wort benutzt zu haben, aber ich werde so häufig im Dienst belogen, dass ich mir vorstellen kann, so etwas gesagt zu haben.

  4. Herr Hartung
    Ihre arrogante Art als Arzt finde ich bescheiden.
    Wegen einen Husten zu einem Patienten zu fahren
    dürfte wohl auch ihre Pflicht sein. Es könnte ja auch
    etwas andres sein. Einen Patienten als Lügen Bolt zu
    nennen ist wohl mehr als eine Frechheit.

  5. scheint sich zum TREND auszuweiten:

    http://newsburger.de/saar-link.....50161.html

  6. Danke für die Antwort Herr Hartung. Dann sind Sie jetzt also sozusagen in der ganz ganz linken Ecke der SPD? Warum sind Sie aber überhaupt in einer großen Partei, wenn sie mit „Denkverbote und Dogmatismus“ verständlicherweise Probleme haben?

  7. Sehr geehrte Frau Schreiber,
    in das Neue Forum bin ich in der Wendezeit mit 19 eingetreten. Ich empfand die Vision von einer besseren DDR damals als anziehend. Wie viele andere auch fand ich mich ungewollt bei den Grünen wieder – und da ich das nun gar nicht wollte, bin ich 1991/92 ausgetreten. Erst die Arbeit in meinem Beruf mit all den Verwerfungen und Fehlentwicklungen, die ich dort vorfand, haben mich wieder „politisiert“. Ich suchte mir die Partei, bei der man als „Neuer“ Kompetenz am ehesten einbringen zu können schien. Das ging aber nur so lange gut, wie ich es ehrenamtlich tat. Kurz,Denkverbote und Dogmatismus sollten Relikte der Vergangenheit sein, sind es aber nicht. Also wechselte ich. Das fiel mir nicht leicht, war im Rückblick aber eine gute Entscheidung. Und ja, das freie Mandat erlaubt diesen Wechsel. Bislang war die PDS/ Linke aber meist das Ziel, nicht die Quelle des Übertritts. Da hat sie sich auch nicht beschwert.

  8. Herr Hartung, in Ihrem Lebenslauf steht gar nicht, dass Sie jetzt SPD-Mitglied sind. Ist es nicht etwas sprunghaft, vom neuen Forum zur Linken, zur SPD? Kann man als LAndtagsabgeordneter der Linken einfach so zur SPD wechseln und trotzdem Abgeordneter bleiben? Sozusagen mit falschem Mandat?

  9. Sehr geehrter Herr Dr. Hartung,
    wir haben uns am 28.03.2011 im DRK Pflegeheim Ettersburg bei meinem Vater Karl Stefan kennengelernt.
    Ich möchte mich ausdrücklich für Ihren Einsatz und Ihre konkreten Informationen zur Medikamentengabe an meinen Vater bedanken.
    Mit Interesse habe ich von Ihrer Tätigkeit als Abeordneter der SPD im Thüringer Landtag Kenntnis genommen.
    Besonders Ihre politischen Ziele unter Pkt. 2 Pflegenotstand zeigen, dass Sie ein offenes Ohr für Probleme in Pflegeeinrichtungen haben.

    In der Hoffnung auf ein produktives Gespräch am 01.04.2011 verbleibe ich mit freundlichen Grüssen

    Dipl.-Ing. Reinhard Stefan

  10. Hallo Thomas,

    hier tut sich ja einiges in letzter Zeit. Ganz genau seit …:-) Schön dass du endlich dazu kommst, deine Arbeit zu machen! never mind the haters!

  11. Sehr geehrter Herr Dr. Hartung!

    Der Ärztemangel in Thüringen ist durch die mangelhafte Bezahlung verständlich. Wenn Sie in Thüringen ein Jahr lang arbeiten, dann benötigen Sie in München für das selbe Einkommen nichteinmal 3 bis 6 Monate. Daher darf es niemand wundern, wenn alle Ärzte Richtung „Westdeutschland“ abwandern, wo sogar für die Kinder der Ärzte umfassende Kinderaufsicht organisiert wird.

  12. Sehr geehrter Herr Ruschel,
    auch ich bin nun seit einigen Jahren sehr intensiv in den Notfalldienst involviert und weiß recht gut, wovon ich spreche. Ich habe tatsächlich im Rahmen des Pressegesprächs darauf hingewiesen, dass die Reform für viele Kollegen bessere Arbeitsbedingungen und spätestens nach Einführung des Festgehaltes Mitte des Jahres auch mehr Geld bringen wird. Umso beachtlicher ist es ja, dass sie gegen eine Verschlechterung der Patientenversorgung protestieren und die mangelnde Mitsprache kritisieren. Ich freue mich, dass Sie lange genug darüber debattieren konnten, wie das neue System werden wird. Es liegen aber auch aus dem Gebiet Eisenberg Widersprüche gegen die Reform vor. Und wir in Weimar wurden überhaupt nicht gefragt, was wir denken. Offiziell wissen wir nur, dass es einen Sitzdienst geben und das Einsatzgebiet viel größer werden wird.
    Natürlich, auch darauf wies ich im Pressegespräch hin, gibt es sicher Bereiche, in denen eine Reform nötig ist. Aber für ganz Thüringen und immer auf dieselbe Weise? Das klingt eben nicht nach Augenmaß sondern nach Rasenmäher.
    Was die Versorgung der Patienten angeht, widerspreche ich Ihnen ausdrücklich. Wenn in einem Gebiet nicht mehr vier Ärzte fahren sondern nur noch einer und in einer schon bestehenden Notaufnahme von 19°°-22°° Uhr nun ein Arzt mehr sitzt, dann bekommt der verbleibende Arzt spätestens zwischen 22°° und 7°° Uhr die vierfache Arbeit. Und dieser Arzt kann nicht mehr jeden Patienten so behandeln, wie er es zuvor tat. Unbewusst bestätigen Sie dass auch: „Sicher werden die Wege für Patienten ggf länger, aber vielleicht überlegen Sie dann erst einmal ob man wegen Husten, Schnupfen, Heiserkeit oder Rückenbeschwerden die seit Tagen bestehen mitten iin der Nacht einen Hausbesuch anfordern muss.“

    Nicht jeder ist mobil genug, dass ihm ein 20km Weg zuzumuten ist. Was wird aus denen, die nach 22°°Uhr (kein Praxisdienst mehr!) rufen? Sie wissen doch so gut wie ich, dass nicht der Patient überlegen wird, ob er trotzdem einen Arzt ruft, sondern der Arzt wird überlegen, ob er Nachts um 2°° Uhr die vielleicht 25-30 km hin und wieder zurück fährt, um den Husten zu behandeln. Denn das kostet ihn mindestens eine Stunde und, wie Sie schon sagten, am Morgen muss er wieder in die Praxis.
    Und in dem Moment, in dem er eine Entscheidung wegen der Entfernung fällt, wird der Patient an der Peripherie des Gebietes schlechter behandelt, als im Zentrum und auch schlechter als vor der Reform. Einen Patienten, der aus Ihrer Sicht unbegründet ruft, können Sie auch jetzt schon auf den Hausarzt am nächsten Tag verweisen. Die größere Entfernung macht Ihnen nur die Entscheidung leichter. Und je öfter Sie einen Patienten aus diesen Gründen „abwimmeln“ – Sie werden vielleicht gar nicht umhin kommen – umso größer ist die Gefahr der Fehldiagnose am Telefon. Nicht jeder Husten ist eine Bronchitis und Rückenschmerzen können auch mal ein Infarkt sein.

    Rund Hundert Thüringer Ärzte, von denen ich weiß, teilen diese Meinung, die liegen alle falsch?

  13. Sehr geehrter Herr Dr. Hartung,
    mit Interesse habe ich den Beitrag über Ihre Meinung zur Neuordnung des kassenärztlichen Notfalldienstes in der OTZ vom 02.02.2010 gelesen. Als Ehemann einer Allgemeinmedizinerin die seit 25 Jahren am Notdienst teilnimmt, finde ich Ihre Darstellung der Situation sehr einseitig und inhaltlich nicht korrekt. Sicher werden die Wege für Patienten ggf länger, aber vielleicht überlegen Sie dann erst einmal ob man wegen Husten, Schnupfen, Heiserkeit oder Rückenbeschwerden die seit Tagen bestehen mitten iin der Nacht einen Hausbesuch anfordern muss. Da ich meistens erlebt habe, welche Anforderungen gestellt wurden (oft als „ehrenamtlicher“ Fahrer meiner Frau) sollte man vielleicht eher an der Stelle der Patientenaufklärung über einen Notfall ansetzen und diese nicht durch schwachsinnige Panikmache wie zuletzt bei der Schweinegrippe und sogenannte Aufklärung in diversen Medien förmlich dazu zu animieren nach einer Krankheit zu suchen. Abgesehen von den Kosten die dadurch verursacht werden. Weiterhin sollte man die Frequenz der Dienste für die Ärzte in den kleineren Versorungsgebieten berücksichtigen, wie es die jetzige Reform der Gebiete realisiert. Denn der Arzt muß nach einem Nachtdienst am Morgen wieder in der Sprechstunde tätig sein und da fragt keiner ob er die ganze Nacht unterwegs war. Ich begrüße diese Reform:
    1.Jeder Patient wird im Notfall ordnungsgemäß versorgt
    2.Sie zwingt den Patienten zum stärkeren Nachdenken
    3.Im Fall meiner Frau sinkt die Frequenz der Dienste
    4.Die Dienste werden profesioneller abgewickelt mit einem Innendienst für die leichteren Fälle und einem Außendienst mit Fahrer für die schweren Fälle und für die extremen Fälle gibt es immer noch den Notdienst.
    Im Übrigen stimmt es nicht, dass die Ärzte nicht mit einbezogen wurden. Im Gebiet meiner Frau (Hermsdorf/Eisenberg) wurde die Reform und die Organisation über 6 Monate breit diskutiert. Es gibt sicher ein für und wider wie bei jeder Reform, das sollte aber auch sachlich dargestellt werden.
    Mit freundlichen Grüßen
    Bernd Ruschel

  14. Schöne Rede im Landtag zum Nichtraucherschutz. Muss gestehen, habe dabei Kuchen gegessen und er blieb mir nicht im Halse stecken.

  15. ist das einsam hier haaaaaaaaaaaaaaaalllooooooo…

  16. @Ostpartei-Anne: Es gibt innerdeutsch gewiß noch Ost/West-Unterschiede und Probleme (teilweise inzwischen überlagert von gravierenderen Nord/Süd-Differenzen), aber mit der ressentimenthaften, dumpfen Kultivierung von Ossi/Wessi-“Rassismus“ kommen wir nicht weiter. Wenn wir schon kaum „richtige Ausländer“ in Neufünfland haben, dann wenigstens auf die „Fremden“ aus dem „Westen“ stürzen!? Was ist eigentlich ein Westberliner – Wessi, in Abwandlung Grönemeiers, „tief im O-ooo-steeen“ oder Ossi…!?

  17. Könnte es sein, dass Sie und Ihre Mitstreiter herausgefunden haben: die LINKE ist ebensowenig Lobby der Ostdeutschen wie alle anderen im Osten sitzenden Westparteien?

    Dann aber los!

  18. Hallo Dr. Hartung. Nochmals Glückwunsch. Aber ich hoffe, die Politik nimmt Sie nich zu sehr in anspruch und Sie bleiben uns als Arzt erhalten. Lieben Gruß und weiterhin viel Erfolg.

  19. Herzlichen Glückwunsch zum Gewinn des Direktmandats !

  20. Prima Auftritt; wir würden dich wählen, können aber leider nicht, weil wir in Meck-Pom wohnen.

    Viel Erfolg bei der Landtagswahl

  21. reizendes video, thomas! prima gesprochen, pierre!

Hinterlassen Sie einen Kommentar:

Gästebuch | Impressum | Zum Seitenanfang