Notfallassistenten: Keine Verschiebung des Ausbildungsbeginns

„Thüringens Bürger können auch künftig auf einen funktionierenden Rettungsdienst vertrauen – auch wenn es jetzt neue Regularien bei der Ausbildung von Notfallsanitätern gibt.“ Das sagt Dr. Thomas Hartung, der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag vor der morgigen des Innenausschusses.  Dort wird unter anderem über die künftige Finanzierung der Ausbildung der neuen „Retter“ in Thüringen entschieden.

von Franzisca Friedrich

Das entsprechende Gesetz kann somit rechtzeitig im Plenum in der kommenden Woche behandelt werden. „Wir haben einen tragfähigen Kompromiss für die Finanzierung der bundesgesetzlich geregelten nötigen Weiterbildung der Rettungssanitäter zum Notfallassistenten gefunden“, sagt Hartung. Dass die Krankenkassen künftig dafür aufkommen sollen, sei eine gute und gerechte Lösung: „Schließlich profitieren die Versicherten von einem qualitativ hochwertigen Rettungswesen“, so Hartung.

Befürchtungen, dass sich der Ausbildungsbeginn auf September 2015 verschieben könnte, erteilte Hartung eine Absage. „Dafür gibt es keine sachliche Grundlage“, so Hartung an die Adresse des DRK-Landesverbandes Thüringen. Dieser hatte kürzlich vor einem solchen Szenario gewarnt. Hartung ruft dazu auf, die anstehenden Veränderungen bei der Ausbildung als Chance zu begreifen: Seinerzeit habe es auch bei der dual angelegten Ausbildung von Krankenschwestern solche Befürchtungen gegeben. Diese funktioniere glücklicherweise hervorragend.

(Aus einer Pressemitteilung der SPD-Landtagsfraktion vom 15. Mai 2014)

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