Vertrauensbeweis für „den Neuen“

Deutliches Votum bei der Nominierung für die Landtagswahl 2014: Die Mitglieder des SPD-Kreisverbands Weimar haben Dr. Thomas Hartung am 14. November mit knapp 92 Prozent Zustimmung zu ihrem Direktkandidaten für die kommende Landtagswahl nominiert.

von Pierre C. Deason-Tomory

Hartung, der schon seit 2009 das Weimarer Direktmandat innehat, erhielt 34 von 37 Stimmen. Einen Gegenkandidaten gab es nicht.

Dr. Hartung auf der Mitgliederversammlung

Dr. Hartung auf der Mitgliederversammlung

Vorgeschlagen wurde der 43jährige von Oberbürgermeister Stefan Wolf, dabei unterstützt von Stadtrats-Fraktionschef Friedrich Folger und Kreisvorstand Manfred Gutzmer.  Zuvor hatte Hartung über seine bisherige Arbeit berichtet und künftige Aufgaben skizziert, die auf ihn, die Fraktion und die Weimarer Sozialdemokraten warten.

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Probleme verschleiert

Bürgermeister Kleine hat die Finanzklemme beim Jobcenter Weimar aufgeklärt. Oder eben doch nicht.

von Pierre C. Deason-Tomory

Im Sommer ist bekannt geworden, dass das Weimarer Jobcenter im ersten Halbjahr zu viel Geld ausgegeben hat. Wir reden von eineinhalb Millionen Euro, die für die zweite Hälfte 2013 fehlten. Die Folge: Ein Sparhaushalt. Bei Maßnahmen zur „Eingliederung“ von Arbeitslosen wurde gestrichen, so auch bei der die Erstattung von Bewerbungskosten. Die SPD-Fraktion hat deshalb die Verwaltung beauftragt, die Finanzklemme zu untersuchen. Der neu gewählte Bürgermeister Peter Kleine übernahm den Auftrag. Doch seine Auswertung ist ein unverständliches Elaborat, das das eigentliche Problem und die Folgen für die Betroffenen nicht nennt und herunterspielt und keine Auskunft über die Ursachen gibt. (mehr …)


Finanzklemme beim Jobcenter

Stadtverwaltung übernimmt SPD-Antrag, um rätselhaftes Finanzloch beim Jobcenter Weimar aufzuklären

(pd) Auf der Stadtratssitzung im September hatte die Sozialdemokraten die Stadtverwaltung damit beauftragt, herauszufinden, wie es in der Jahresmitte zu den finanziellen Engpässen beim Jobcenter kommen konnte (siehe auch die Titelstory der Weimarer SPD-Zeitung Goetheplatz 9B, rechts auf dieser Homepage verlinkt). Das tut die Verwaltung  nach einem Bericht in der heutigen Ausgabe der Thüringer Allgemeine auch:

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Kleine hat Termin beim Jobcenter

 

Bürgermeister soll die Lage klären

Weimar Bürgermeister Peter Kleine trifft sich Ende nächster Woche mit der Leiterin des Weimarer Jobcenters, Marion Pommert. Hintergrund ist ein Bericht, den die Stadtverwaltung demnächst im Stadtrat vorlegen muss. (mehr …)


Schließung vom Tisch

Das Land Thüringen hat ein eindeutiges Bekenntnis zum Förderzentrum Sehen in Weimar abgegeben.

(pd) Im Juli wurde dem Landtag der Inklusionsbericht zugeleitet, der die weitere Entwicklung des inklusiven Unterrichts in Thüringen beschreibt. In diesem Bericht nahm die Weimarer Diesterwegschule eine zentrale Stelle ein. Als überregionales Kompetenzzentrum soll es ein fester Bestandteil der Thüringer Bildungslandschaft bleiben. Als nächstes wird die Stadt Weimar mit dem Kultusministerium ein Konzept zur räumlichen und fachlichen Ausgestaltung des Zentrums entwickelt. Die immer wieder angekündigte Schließung des Förderzentrums Sehen ist damit vom Tisch.


Straßenfest in der Schillerstraße

Ein irgendwie typisches Weimarer Straßenfest hat Ende August auf dem Theaterplatz stattgefunden. Typisch deshalb, weil es die Vielschichtigkeit unserer Bürgerschaft wiedergespiegelt hat.

Von Pierre C. Deason-Tomory

Zum ersten „Inländer-Ausländer-Fest“ am Sonnabend-Nachmittag, den 24.8., waren alle Weimarer zu Musik, Information und bunter Verkostung eingeladen. Gegeben wurde Musik unserer Zeit von Weimarern aller Länder, auf die Kurzen wartete ein Kinderprogramm.

2013 08 24 Weimar (18) - Kopie

Ein Weimarer, der vor langer Zeit aus Kuba kam, die Ausländerbeauftragte der Stadt und Thomas Hartung reden über Fremde, Freunde und Mitbürger in Weimar damals und heute

 

Für Kulinarisches war auch gesorgt, je nach Gusto von Bratwurst bis Börek. Die musikalischen Darbietungen wurden für eine Stunde für ein Podiumsgespräch über das Leben der Vertragsarbeiter in der DDR unterbrochen. Und tatsächlich kamen Weimarer, die hier schon lange leben, ganz normale  Einwanderer und Flüchtlinge aus dem Heim in der Ettersburger Straße zu diesem kleinen Fest. Touristen bestaunten es – und machten mit. Veranstaltet wurde das Inländer-Ausländer-Fest vom Arbeitskreis „ Migration, Asyl und Menschenrechte“ des SPD-Landesverbandes Thüringen, den wir im Herbst in Weimar gegründet hatten.


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