Straßenfest in der Schillerstraße

Ein irgendwie typisches Weimarer Straßenfest hat Ende August auf dem Theaterplatz stattgefunden. Typisch deshalb, weil es die Vielschichtigkeit unserer Bürgerschaft wiedergespiegelt hat.

Von Pierre C. Deason-Tomory

Zum ersten „Inländer-Ausländer-Fest“ am Sonnabend-Nachmittag, den 24.8., waren alle Weimarer zu Musik, Information und bunter Verkostung eingeladen. Gegeben wurde Musik unserer Zeit von Weimarern aller Länder, auf die Kurzen wartete ein Kinderprogramm.

2013 08 24 Weimar (18) - Kopie

Ein Weimarer, der vor langer Zeit aus Kuba kam, die Ausländerbeauftragte der Stadt und Thomas Hartung reden über Fremde, Freunde und Mitbürger in Weimar damals und heute

 

Für Kulinarisches war auch gesorgt, je nach Gusto von Bratwurst bis Börek. Die musikalischen Darbietungen wurden für eine Stunde für ein Podiumsgespräch über das Leben der Vertragsarbeiter in der DDR unterbrochen. Und tatsächlich kamen Weimarer, die hier schon lange leben, ganz normale  Einwanderer und Flüchtlinge aus dem Heim in der Ettersburger Straße zu diesem kleinen Fest. Touristen bestaunten es – und machten mit. Veranstaltet wurde das Inländer-Ausländer-Fest vom Arbeitskreis „ Migration, Asyl und Menschenrechte“ des SPD-Landesverbandes Thüringen, den wir im Herbst in Weimar gegründet hatten.

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