Dr. Thomas Hartung Der Weimarer im Thüringer Landtag

Fragen und Antworten über den Austritt von MdL Thomas Hartung aus der LINKEN und seinen Wechsel in die Landtagsfraktion der SPD

Der Wechsel des Weimarer Landtagsabgeordneten Thomas Hartung in die Landtagsfraktion der SPD hat viele Fragen aufgeworfen. Diese Fragen wollen wir mit einer Erklärung in Form einer FAQ-Liste beantworten.

FAQ-LISTE

Fragen und Antworten über den Austritt von MdL Thomas Hartung aus der LINKEN und seinen Wechsel in die Landtagsfraktion der SPD
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Hartung tritt aus Linkspartei aus und wechselt in die Landtagsfraktion der SPD

Der Weimarer Landtagsabgeordnete Dr. Thomas Hartung ist am Mittwoch, den 11. August aus Landtagsfraktion und Partei DIE LINKE ausgetreten. Er wechselte als parteiloser Abgteordneter in die Landtags-Fraktion der SPD. Er hat seinen Schritt mit folgender Erklärung Mitgliedern und Anhängern der LINKE N mitgeteilt:

Erfurt, d. 11. August 2010

ERKLÄRUNG

Liebe Genossinnen und Genossen. Nach reiflicher Überlegung habe ich mich dazu entschlossen, die Partei DIE LINKE und ihre Landtagsfraktion mit sofortiger Wirkung zu verlassen. Die Blockade meiner Arbeit und fortgesetzter Rufmord durch den Vorsitzenden der Landtagsfraktion, Bodo Ramelow, und führenden Vertretern von Stadtratsfraktion und Kreisverband der Linkspartei Apolda/Weimar haben diesen Schritt schließlich unvermeidbar gemacht. Ich will in Zukunft damit fortfahren, für konkret linke und soziale Politik von Unten zu arbeiten und dafür mit politischen Kräften zusammenarbeiten, die mir diese Arbeit ermöglichen. Ich möchte mich ausdrücklich bei den vielen Mitgliedern und Anhängern der Partei, die mich in den schwierigen Monaten seit der Landtagswahl und davor unterstützt haben, für ihr Vertrauen und ihr Engagement bedanken. Es schmerzt mich sehr, Euch meinen Entschluss mitteilen zu müssen.

Dr. Thomas Hartung
Mitglied des Thüringer Landtags


Umfassende Information statt Sommerlochtheater

Der Weimarer Landtagsabgeordnete Thomas Hartung kritisiert die Informationspolitik im Zusammenhang mit Thüringer Kliniken und der Notfallversorgung: „Statt große Teile der Bevölkerung durch gezielte Teil- und Desinformation zunehmend zu verunsichern, ist es höchste Zeit, den politischen Entscheidungsträgern aller Fraktionen die entsprechenden Informationen, Gutachten und Pläne zur Kenntnis zu geben.“

Hier würden Probleme öffentlich diskutiert, die der Bürger nicht wirklich nachvollziehen könne, so der Abgeordnete, der auch als Bereitschaftsarzt praktiziert, weiter. „Offenbar sollen nach dem Motto ‚Gewinner ist, wer es schafft, dem Bürger die größte Angst einzujagen‘ Stimmungen geschaffen werden, die dann politische Diskussionen beeinflussen oder gar den Entscheidungen der zuständigen Gremien vorgreifen, meint Hartung und fordert: „Schluss mit dieser Schaufensterdebatte!“

Es habe in den letzten zwanzig Jahren in Thüringen keinen Fall gegeben, in dem die Notfallversorgung zusammengebrochen wäre. „Alle, die sich derzeit an dieser öffentlichen Diskussion beteiligen, tragen aber mit Verantwortung, dass dies auch in Zukunft so bleibt. Ein öffentlicher Schlagabtausch in den Medien wird die sachliche Debatte, der wir uns gemeinsam stellen müssen, nicht erleichtern“, warnt Dr. Hartung abschließend.

Quelle: http://www.die-linke-thl.de/presse/pm2010/pm20100802a.html


PRESSEMITTEILUNG Keine Ferien für den Abgeordneten: MdL Hartung lädt zur Bürgersprechstunde

PRESSEMITTEILUNG

Weimar, d. 21. Juli 2010

Keine Ferien für den Abgeordneten: MdL Hartung lädt zur Bürgersprechstunde

Mitten in der Urlaubszeit keine Ferien für MdL Hartung: Der Weimarer
Landtagsabgeordnete Dr. Thomas Hartung hat auch für den kommenden Montag
(26. Juli) zur wöchentlichen Bürgersprechstunde eingeladen. Sie findet
statt zwischen 13:00 und 15:00 Uhr in seinem Wahlkreisbüro in der
Jakobstraße 22. Anmeldungen sind wie immer erwünscht, aber keine
Voraussetzung: mail@thomas-hartung.info.

Pierre C. Deason-Tomory
Wahlkreisbüro Dr. Thomas Hartung MdL


Individuelle Freiheit contra Gesundheit per Zwang: Thüringer Landtag hat Nichtraucherschutzgesetz beschlossen

Individuelle Freiheit contra Gesundheit per Zwang: Thüringer Landtag hat Nichtraucherschutzgesetz beschlossen

Der Thüringer Landtag hat in der vergangenen Woche ein Nichtraucherschutz-Gesetz beschlossen. Es tritt an die Stelle des zweieinhalb Jahre alten Anti-Raucher-Gesetzes der alten Landesregierung, das in seinen wesentlichen Bestimmungen vom Bundesverfassungsgericht kassiert worden war. Die Neufassung, durchgesetzt von der Regierungsmehrheit, legalisiert im wesentlichen die zuletzt geübte Praxis: „Es ist für die einen so lästig wie für alle Anderen zwecklos“, sagt der Weimarer Landtagsabgeordnete Dr. Thomas Hartung, selbst nichtrauchender Arzt. Hier die Mitschrift seiner Rede vom 17. Juni im Thüringer Landtag:
Download Mitschrift 17. Juni (PDF.)


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