Pharmaversuche in der DDR und heute: „Schaler Beigeschmack“

Die SPD-Fraktion im Thüringer Landtag hat Ende Mai eine gründliche Untersuchung der Medikamententests in der Ex-DDR verlangt – aber auch eine der heutigen Praxis.

Von Pierre C. Deason-Tomory

Auf einer Plenardebatte am 25. Mai sagte SPD-Gesundheitsexperte Dr. Thomas Hartung, „Menschen als Versuchskaninchen, Ärzte, die für eine Stange Zigaretten ihren Patienten geschadet haben – das sind die Schlagworte, die derzeit viele Menschen umtreiben“. Hartung, selbst von Beruf Arzt, riet dazu, eine objektive, an wissenschaftlichen Prinzipien orientierte Aufklärung einzuleiten. Es müsse geklärt werden, ob in der DDR Patienten bei Studien geschädigt wurden.  „Selbst wenn damals bei der Durchführung der Studien alles nach den Gesetzen der DDR abgelaufen sein sollte – es bleibt doch ein schaler Beigeschmack.“ (mehr …)


Hartungs Vorschlag zur Verwendung der 900.000 Euro aus dem Kulturlastenausgleich

adWeimar-081810Mehr Geld für die Musikschule, den Yiddish Summer sowie die Freien Träger der Kultur

von Pierre C. Deason-Tomory

Weimar wird aus dem neu geschaffenen Kulturlastenausgleich in diesem Jahr 918.772 Euro zusätzlich für sein kulturelles Engagement vom Land Thüringen erhalten – so wie am Montag vom Weimarer Landtagsabgeordneten Dr. Thomas Hartung angekündigt.

Hartung hatte den Kulturlastenausgleich ursprünglich zusammen mit dem Kulturexperten der SPD-Fraktion, Hans-Jürgen Döring, dem Abgeordneten Matthias Hey und dem Kultusministerium mit dem Finanzministerium ausgehandelt. „Dieses Geld wird dringend benötigt, um kulturelle Projekte jenseits der Hochkultur substantiell zu fördern,“ so Hartung. „Ich bin froh, dass eine reine Zusatzförderung der großen Kultureinrichtungen praktisch ausgeschlossen worden ist.“ (mehr …)


Diese Schule hat in Weimar eine Zukunft!

Garantie für den Erhalt der Sehschwachen-Schule in der Windmühlenstraße

(pd) Die Weimarer FDP hat sich am Mittwoch besorgt über die Zukunft der Diesterwegschule geäußert und ihren maroden Zustand beklagt. Die Sorgen konnte Weimars Landtagsabgeordneter Dr. Thomas Hartung (SPD) zerstreuen – ihren Klagen über den Zustand aber pflichtete er bei. Die ganze Geschichte hier in einem Artikel der Thüringer Allgemeinen:

http://weimar.thueringer-allgemeine.de/…/Diesterwegschule-fuer-Sehbehinderte-in-Weimar-bleibt-erhalten-1767357190


Gebietsreform: Verantwortliche SPD-Politiker tauschen Argumente aus

Bildquelle: stefan gnuplot/Wikimedia Comons

Weimar wächst und wächst. – Bildquelle: stefan gnuplot/Wikimedia Comons

Wird die Stadt Weimar ihre Kreisfreiheit verlieren? – Wolf und Hartung mit klarer Haltung, SPD-Fraktionschef Höhn: „Nicht jeder Vorschlag wird eins zu eins umgesetzt!“

von Pierre C. Deason-Tomory

Unterschiedliche, aber keine unüberbrückbaren Positionen haben verantwortliche Weimarer SPD-Politiker und der Sozialdemokratische Fraktionschef im Landtag, Uwe Höhn, am Donnerstag zur Thüringer Gebietsreform eingenommen. (mehr …)


Aus dem Landtag: Hartung schickt die FDP zur Post

Unruhe in den FDP-Reihen, große Heiterkeit woanders im Plenum löste am Donnerstag ein Redebeitrag von Thomas Hartung aus.

von Pierre C. Deason Tomory

Der Gesundheits-Sprecher der Sozialdemokraten äußerte sich zu einem Antrag der FDP, der erreichen sollte, die „Versorgungslücken in der gesetzlichen Krankenversicherungen“ zu schließen und die „Mundgesundheit für Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderung“ zu verbessern.

Konkret: Die FDP wollte die Landesregierung damit beauftragen, im Bundesrat Verbesserung bei den gesetzlichen Leistungen für die Krankenversicherten zu verlangen. Hartungs Reaktion im Landtag: Die FDP fordere dies „völlig zu Recht“ – nur, warum sagen die Thüringer Liberalen das nicht einfach ihrem FDP-Bundesgesundheitsminister Bahr, der dafür – im Gegensatz zur Erfurter Landesregierung – tatsächlich zuständig ist?

Der SPD-Abgeordnete nutzte seine Rede für einen Rundumschlag über dreieinhalb Jahre FDP-Gesundheits-Politik. Und gab seinen liberalen Landtagskollegen am Ende noch einen Brief an den Berliner FDP-Minister mit: Im Umschlag der behandelte Antrag. „Ich bin da recht zuversichtlichtlich, dass das ankommt, denn das können die schon seit über 400 Jahren.“

Den Redebeitrag finden Sie hier (pdf)


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