Umfassende Information statt Sommerlochtheater

Der Weimarer Landtagsabgeordnete Thomas Hartung kritisiert die Informationspolitik im Zusammenhang mit Thüringer Kliniken und der Notfallversorgung: „Statt große Teile der Bevölkerung durch gezielte Teil- und Desinformation zunehmend zu verunsichern, ist es höchste Zeit, den politischen Entscheidungsträgern aller Fraktionen die entsprechenden Informationen, Gutachten und Pläne zur Kenntnis zu geben.“

Hier würden Probleme öffentlich diskutiert, die der Bürger nicht wirklich nachvollziehen könne, so der Abgeordnete, der auch als Bereitschaftsarzt praktiziert, weiter. „Offenbar sollen nach dem Motto ‚Gewinner ist, wer es schafft, dem Bürger die größte Angst einzujagen‘ Stimmungen geschaffen werden, die dann politische Diskussionen beeinflussen oder gar den Entscheidungen der zuständigen Gremien vorgreifen, meint Hartung und fordert: „Schluss mit dieser Schaufensterdebatte!“

Es habe in den letzten zwanzig Jahren in Thüringen keinen Fall gegeben, in dem die Notfallversorgung zusammengebrochen wäre. „Alle, die sich derzeit an dieser öffentlichen Diskussion beteiligen, tragen aber mit Verantwortung, dass dies auch in Zukunft so bleibt. Ein öffentlicher Schlagabtausch in den Medien wird die sachliche Debatte, der wir uns gemeinsam stellen müssen, nicht erleichtern“, warnt Dr. Hartung abschließend.

Quelle: http://www.die-linke-thl.de/presse/pm2010/pm20100802a.html

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