Vertrauensbeweis für „den Neuen“

Deutliches Votum bei der Nominierung für die Landtagswahl 2014: Die Mitglieder des SPD-Kreisverbands Weimar haben Dr. Thomas Hartung am 14. November mit knapp 92 Prozent Zustimmung zu ihrem Direktkandidaten für die kommende Landtagswahl nominiert.

von Pierre C. Deason-Tomory

Hartung, der schon seit 2009 das Weimarer Direktmandat innehat, erhielt 34 von 37 Stimmen. Einen Gegenkandidaten gab es nicht.

Dr. Hartung auf der Mitgliederversammlung

Dr. Hartung auf der Mitgliederversammlung

Vorgeschlagen wurde der 43jährige von Oberbürgermeister Stefan Wolf, dabei unterstützt von Stadtrats-Fraktionschef Friedrich Folger und Kreisvorstand Manfred Gutzmer.  Zuvor hatte Hartung über seine bisherige Arbeit berichtet und künftige Aufgaben skizziert, die auf ihn, die Fraktion und die Weimarer Sozialdemokraten warten.

2009 hatte der Gesundheitspolitiker als Kandidat der Linkspartei den Wahlkreis gewonnen, nachdem er von der Mitgliedschaft des Kreisverbands gegen den erklärten Willen der Erfurter Partei- und Fraktionsspitze nominiert worden war. Ein Jahr später wechselte Hartung in die SPD-Landtagsfraktion, für die er zunächst als gesundheitspolitischer Sprecher arbeitete. Inzwischen ist er auch für ihre Hochschul- und Wissenschaftspolitik verantwortlich.

Auszüge aus seiner Rede auf der Mitgliederversammlung

Zu Weimar:

„Wir haben den Kulturlastenausgleich auf den Weg gebracht, der unserer Stadt jährlich mehr als 800.000 Euro zusätzlich bringt.“ – „Ich habe, als von einer Abwicklung der Weimarer Sehschwachenschule geredet wurde, sofort interveniert. Die Schule ist jetzt gesichert.“ – „Für Weimar ist die Kreisfreiheit von lebenswichtiger Bedeutung und diesen Status werden wir ganz konkret und in den nächsten Jahren verteidigen müssen.“

Kommende Aufgaben:

„Das Problem des Ärztemangels ist ungelöst. Hier brauchen wir neue Wege, neue Konzepte und die möchte ich mit erarbeiten.“ – „Wir brauchen sichere Hochschulfinanzen. Es stehen die Verhandlungen über die nächste Rahmenvereinbarung an und da müssen wir höllisch aufpassen, dass die Hochschulen trotz sinkender Einnahmen ausreichend finanziert werden. Ähnliches gilt für die Kultur.“

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