Weimars MdL lehnt Nichtraucherschutzgesetz im Landtag ab

Der Weimarer Abgeordnete Dr. Thomas Hartung hat sich am Donnerstag im Landtag gegen das geplante Nichtraucherschutzgesetz ausgesprochen.

In seiner Rede kritisierte der Gesundheitsexperte, der vorliegende Gesetzesentwurf sei ein Alibigesetz, das in der Gastronomie Auflagen erteile, die geeignet seien, Wirte wie Gäste zu gängeln. Spürbare Verbesserungen für die Gesundheit der Bürger, so Hartung weiter, würden aber nur möglich durch ein generelles Rauchverbot in geschlossenen, öffentlichen Räumen wie in Irland oder Norwegen. Es sei aber nicht die Aufgabe des Staates, seine Bürger per Gesetz zu einem gesünderen Leben zwingen. Deshalb lehne er ein generelles Rauchverbot als unzulässigen Eingriff in die bürgerlichen Freiheit des Einzelnen ab. Ein Landesgesetz sollte stattdessen die Nichtraucher in Situationen schützen, denen sie nicht ohne weiteres ausweichen können: am Arbeitsplatz, in Behördenräumen, in Bus und Bahn. Hartung kündigte im Landtag entsprechende Änderungsanträge an.

Die komplette Rede hönnen Sie hier herunterladen.
Ein Video der Debatte können Sie hier ansehen.

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