450 Euro für Tschernobyl-Zeitzeugen in Weimar

Landtagsabgeordneter Hartung übergibt Scheck an Deutsches Rotes Kreuz:

(pd) Der Weimarer Landtagsabgeordnete Dr. Thomas Hartung wird am Dienstag dem
Deutschen Roten Kreuz Weimar einen Scheck über 450 Euro überreichen.

Das Geld stammt aus dem Abgeordneten-Diäten-Fonds „Alternative 54″, in den
Hartung als Mitglied der SPD-Fraktion regelmässig Teile seiner
Abgeordneten-Diäten einzahlt. Das Geld soll der Wanderausstellung „25
Jahre nach Tschernobyl – Menschen-Orte-Solidarität“ zu gute kommen, die
in dieser Woche in Weimar Station macht.

Die Übergabe des Schecks findet am Dienstag um 18:00 Uhr im
Humboldt-Gymnasium statt.


Tag der Organspende am am 04. Juni – Hartung: „Jeder Mensch ist ein potenzieller Empfänger von Organen“

von Stefan Schimming

„Zum morgigen Tag der Organspende rücken die vielen Schwerkranken in
das Zentrum unserer Aufmerksamkeit, die auf den Wartelisten für eine
Organspende stehen“, so Dr. Thomas Hartung, gesundheitspolitischer
Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.

„Jeder Mensch kann betroffen sein,jedoch kann jeder Mensch durch seine Spendebereitschaft auch helfen“, so Hartung weiter, der als Arzt selbst zwei Jahre in einer Transplantationsklinik gearbeitet hat. Der Gesundheitspolitiker tritt daher für die Einführung der sogenannten Widerspruchsregelung in Deutschland ein, durch die grundsätzlich jeder Mensch zum Spender erklärt werde, es sei den er widerspreche. „In Österreich wird dieses Modell bereits erfolgreich praktiziert, so dass die Wartezeit auf eine Niere in Österreich nur sechs Monate beträgt, wohingegen sich diese in Deutschland auf sechs  Jahre beläuft“, sagt der Abgeordnete.

Vor diesem Hintergrund müsse leider eingeräumt werden, dass die vielen Werbekampagnen der letzten Jahre zwar zu einer Stabilisierung, aber nicht zu einer Erhöhung der Spenderzahlen geführt hätten. „Ich schließe mich deshalb ausdrücklich der Forderung der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie an, die Anfang der Woche erneut eine Widerspruchslösung auch für Deutschland forderte“, so Hartung weiter.

Die Initiativen der Gesundheitsminister verschiedener Bundesländer zu einer Neuregelung des Transplantationsgesetzes in diesem Sinne seien hoffnungsvolle Signale. Vor allem für die 12.000 Wartenden.

Laut Hartung warteten in Deutschland 12.000 Menschen auf ein Spenderorgan und jeden Tag stürben drei von ihnen. Dennoch besäßen nur 12 Prozent aller Deutschen einen Spenderausweis, obwohl in Umfragen 3 von 4 zur Organspende bereit seien

(Pressemitteilung der SPD-Landtagsfraktion vom 03.Juni 2010)


Ärztemangel: Nicht in Weimar, woanders aber schon.

(pd) Weimars Landtagsabgeordnete Dr. Thomas Hartung und Thüringens Sozialministerin Heike Taubert haben am Mittwoch im Bürgerzentrum Weimar-West über Gesundheitspolitik diskutiert.

Dabei versicherte der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag, dass in Weimar auch in absehbarer Zeit kein Ärztemangel zu befürchten sei. In anderen Regionen Thüringens sehe die Sache aber weniger positiv aus. In Thüringen würden die Planungszahlen nicht mehr den Bedürfnissen entsprechen, hier müsse nachgearbeitet werden, so Hartung. In bestimmten medizinischen Bereichen brauche das Land mehr Fachärzte. Längerfristig könne die Einführung einer Bürgerversicherung absichern, dass Lücken in der medizinischen Versorgung verhindert oder geschlossen würden.

Auch Sozialministerin Taubert sprach sich am Mittwoch für die Einführung eines Bürgerversicherung ein, in die alle Bürger einzahlen müssten. Die demografische Entwicklung  zu einer zunehmend älter werdenden Bevölkerung erfordere eine neue Aufteilung der ambulanten medizinischen Versorgung.  Hier wünscht sich die Ministerin eine flexiblere und kleinräumigere Planung, als es im Moment der Fall sei. Im Osten herrsche eine andere Problemlage als in vielen Regionen des Westens. Es sei, so Taubert, mehr als 20 Jahre nach der deutschen Einheit nicht mehr zu erklären, warum Ärzte im Osten für die gleiche Arbeit immer noch unterschiedlich vergütet würden.


LEST! Hartung bei der Lesung aus verbrannten Büchern

(pd) Auf dem Weimarer Theaterplatz haben am Dienstag nachmittag über 30 Künstler, Politiker und andere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens an einer Marathon-Lesung teilgenommen. Sie trugen Texte aus Büchern vor, die bei der öffentlichen Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 „dem Feuer übergeben“ wurden.

Eingeladen hatten das Bürgerbündnis gegen Rechts (BgR) und das Deutsche Nationaltheater. Unter den Vortragenden waren auch Oberbürgermeister Stefan Wolf (SPD) und der Weimarer Landtagsabgeordnete Dr. Thomas Hartung.

Hartung las die „Resolution der Kommunarden“ von Bertolt Brecht aus dem Jahr 1934.


„Finde ich in Zukunft noch einen Arzt? Und kann ich den dann auch bezahlen?“

Informationsveranstaltung des Weimarer Landtagsabgeordneten Dr. Thomas
Hartung

Gesundheit in Thüringen 2020 – Mit der Bürgerversicherung gegen Ärztemangel

mit Dr. Thomas Hartung, dem Gesundheitsexperten der
SPD-Landtagsfraktion, und Heike Taubert, der Thüringer Sozialministerin.
Das Gespräch führt der Kreisvorsitzende der SPD-Weimar Sven Steinbrück.

Ist der für Thüringen prognostizierte Ärztemangel unabwendbar? Gibt es
in Zukunft auch hier eine 2-,3- oder 4-Klassenmedizin? Ist eine
flächendeckende Versorgung für alle tatsächlich bald nicht mehr bezahlbar?

am Mittwoch 11. Mai
um 19:00 Uhr
im Bürgerzentrum Weimar West

Der Eintritt ist frei.

(pd)


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